Fußoperationen

Ich operiere im Jahr ca. 120 Eingriffe an Füßen

Hammer- Krallenzehe

Hammer- und Krallenzehe sind schmerzhafte Fehlstellungen, die im Bereich der zweiten bis fünften Zehe auftreten können.

Operation
Wenn entlastende Therapiemaßnahmen nicht ausreichen – was vor allem bei fixierten Fehlstellungen vorkommt, die starke Beschwerden verursachen – ist eine Operation erforderlich. Diese wird bereits seit vielen Jahren von mir minimalinvasiv durchgeführt, das heißt, das nur mehr durch eine Stichinzision und nicht über einen tatsächlichen Hautschnitt operiert werden kann. Die betroffenen Gelenke werden bei dieser Operationsmethode nicht wie sonst üblich zerstört sondern erhalten. Nach dem Setzen eines speziellen Fußblocks mit Lokalanästhetika und anderen Medikamenten als Gemisch, ist eine ca. 12-stündige postoperative Schmerzfreiheit möglich. Auf Wunsch des Patienten wird der Eingriff in zusätzlicher „seichter Narkose“ durchgeführt. Durch eine ausgeklügelte Schmerztherapie kommen in der postoperativen Phase keine wesentlichen Schmerzen auf.

Hallux Valgus

Beim Hallux valgus handelt es sich um eine chronische Schiefstellung der großen Zehe. Neben einer erblichen Veranlagung ist oft auch der Spreizfuß für das Entstehen des Hallux valgus verantwortlich. Das eingesunkene vordere Quergewölbe des Spreizfußes begünstigt dabei die Verbreiterung des Ballenbereichs und somit auch die Schiefstellung der ersten Zehe. In vielen Fällen bereitet ein Hallux valgus anfangs nur geringe Beschwerden, die Symptome sind häufig rein kosmetischer Natur. In weiterer Folge kann es aber zu schmerzhaften Symptomen kommen, wie die Ausbildung von Hühneraugen, Arthrosen im Zehengrundgelenk, oder Nervenentzündungen.

Therapie
Die Umstellung auf flaches Schuhwerk mit genügend Freiraum für die Zehen – insbesondere das Tragen von Zehenstegsandalen – kann nur im Anfangsstadium helfen. Es können auch korrigierende Einlagen verordnet werden, die allerdings die Fehlstellung der Großzehe nicht rückgängig machen können. Eine einmal eingetretene Fehlstellung der Großzehe lässt sich nur durch eine Operation korrigieren – im Falle von Schmerzen rate ich zu diesem Eingriff.

Operation
Die Operationsmethode hängt von der Ausprägung des Hallux valgus und den bestehenden Beschwerden ab. Nach Analyse der Röntgenbilder und nach einem persönlichen Gespräch wird zwischen einer offenen und einer neuen revolutionären minimalinvasiven Knopflochtechnik gewählt. Die Durchführung eines speziellen Fußblocks mit Lokalanästhetika und anderen Medikamenten als Gemisch ermöglicht eine ca.12-stündige postoperative Schmerzfreiheit. Auf Wunsch des Patienten wird der Eingriff in zusätzlicher „seichter Narkose“ durchgeführt. Durch eine optimale Schmerztherapie kommen in der postoperativen Phase keine wesentlichen Schmerzen auf. Nach der Operation bleibt der Patient einige Tage im Krankenhaus, wobei die Aufenthaltsdauer durch tägliche Visiten individuell gestaltet wird. Danach werden in meiner Ordination wöchentlich Spezialverbände angelegt. Nach der Operation muss sechs Wochen lang ein Spezialschuh getragen werden, um den operierten Vorfuß zu entlasten.

Schneiderballen der 5. Zehe

Im Bereiche der 5. Zehe kann es zu einer Fehlstellung im Rahmen eines Spreizfußes oder einer Feststellung des 5. Mittelfußknochens (Fallat) kommen. Wenn ein Schuhkonflikt auftritt kann von Einlagenversorgung bis OP Abhilfe geschaffen werden. Auch dieser Eingriff wird mit Knopflochchirurgie minimal invasiv durchgeführt

Informationen zum Ablauf einer Operation finden Sie hier.