Handoperationen und -therapien

Unsere Hände verbinden uns mit der Welt. Mit ihnen kommen wir mit unseren Mitmenschen in Kontakt, erspüren unsere Umgebung. Deshalb sollen sie auch so lange wie möglich funktionieren– und das möglichst schmerzfrei.

In besten Händen

Als erfahrener Handspezialist ist die Behandlung der Hand eines meiner Fachgebiete. Jährlich führe ich zahlreiche Therapien und etwa 30 Operationen durch, um Patienten mit z.B. Karpaltunnelsyndrom, Sehnenproblemen, Arthrose oder Morbus Dupuytren zu helfen.

Karpaltunnelsyndrom

Stellen Sie ein taubes oder kribbelndes Gefühl in den ersten drei bis vier Fingern fest, das auch in den Arm strahlt, kann das ein Anzeichen eines Karpaltunnelsyndroms sein. Dabei wird der Mittelarmnerv, der diese Finger bewegt, im Bereich der Handwurzel (genannt Karpaltunnel) eingeklemmt. Das kann z.B. passieren bei einer Handgelenksarthrose oder bei Problemen mit den umliegenden Sehnen. Die Folge: ein vermindertes Tast- und Greifvermögen.

Therapie und Operation

Bei frühzeitiger Erkennung kann das Karpaltunnelsyndrom mit konservativen Maßnahmen behandelt werden. Wir erzielen etwa mithilfe spezieller Nachtschienen oder Stützverbänden sehr gute Ergebnisse. In schweren Fällen wird der eingeengte Nerv durch einen operativen Eingriff (unter Lokalanästhesie) entlastet. Durch unsere spezielle Schmerztherapie treten in der postoperativen Phase keine wesentlichen Schmerzen auf.

Morbus Dupuytren

Falls Sie (typischerweise) den kleinen Finger oder Ringfinger nicht mehr gänzlich ausstrecken können, könnte die gutartige Bindegewebswucherung Morbus Dupuytren dahinterstecken. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung der mittleren Handinnenfläche (=Hohlhand), die die Funktionalität der Hand und ihren Sehnen stark einschränkt und z.B. Knoten unter der Haut bildet.

Therapie oder Operation

Als Handspezialist empfehle ich die innovative Therapie per Injektion (Wirkstoff: Enzym Mikrobielle Collagenase), die sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat: Das ist eine nicht-invasive Behandlung, mit der man diese Bindegewebsstränge löst und beseitigt. Handoperationen sind natürlich auch möglich. Aber aufgrund der größeren Komplikationswahrscheinlichkeit (z.B. bleibende Taubheit durch eventuell verletzten Hautnerv) und der zurückbleibenden Narbe führen wir diese nur selten durch.

Informationen zum Ablauf einer Operation finden Sie hier.