Künstlicher Gelenkersatz an Hüfte und Knie

Ich führe pro Jahr über 200 Gelenksersatzoperationen durch.

Künstliches Hüftgelenk – Hüft TEP

Ist der Knorpelbelag am Hüftgelenk stark beschädigt oder zerstört, lässt er sich nach heutigem Wissensstand durch kein Medikament und keine andere therapeutische Maßnahme wieder aufbauen. Auch die fortschreitende Gelenkschädigung lässt sich nicht umkehren. Dann ist eine Hüftoperation und die Implantation einer Hüftprothese die einzig effektive Lösung, die Beschwerden zu lindern. Ich verwende besonders langlebige Implantate, die sich in Studien ausgezeichnet haben.

Operation

Mit einer Hüftprothese lässt sich ein intaktes, dem natürlichen gesunden Zustand möglichst nahekommendes Gelenk wiederherstellen.

Der Ablauf der Hüftoperation gestaltet sich wie folgt: Als Hüftspezialist verwende ich  schonende minimalinvasie Operationstechniken. Unter größtmöglicher Schonung des Gewebes erfolgt der Eingriff über einen Zugang am seitlichen Hüftumfang (ALMIS Methode). Dabei wird die dort befindliche Muskulatur nicht wie sonst üblich durchschnitten, sondern nur zur Seite geschoben und die Weichteile bestmöglich geschont. Durch diese schonende Operationstechnik werden die Beschwerden nach dem Eingriff möglichst geringgehalten, um eine schnelle Remobilisation nach der Hüftoperation zu erreichen. Ich verwende keine Drainagen mehr und die Haut wird mit einem Spezialkleber verklebt, sodass keine Nahtentfernung notwendig ist. Ab dem 3. postoperativen Tag kann man im Sanatorium bereits ohne Stützkrücken im Zimmer gehen, nach der Entlassung benötigt man zu Hause keine Gehhilfe, sondern kann sich frei bewegen. Man sollte aber zur Sicherheit außer Haus 2- 3 Wochen postoperativ Krücken oder Gehstöcke/Walking Stöcke verwenden (schlechte Koordination des Gangbildes nach Operationen).

Künstliches Kniegelenk – Knie TEP

Entzündungen des Knies in Folge von Überbelastung werden in erster Linie durch Schonung behandelt.

Ist der Knorpelbelag am Kniegelenk jedoch stark beschädigt oder zerstört, lässt er sich nach heutigem Wissensstand durch kein Medikament und keine andere therapeutische Maßnahme wieder aufbauen. Auch die fortschreitende Gelenkschädigung lässt sich nicht umkehren. In diesem Falle ist eine Knieoperation ratsam.

Operation

Als Kniespezialist befinde ich mich immer auf dem neuesten Stand der Operationstechnik und bespreche mit Ihnen individuell das für Sie passende Operationsverfahren.

Mit einem Oberflächenersatz des Kniegelenkes (Knie TEP) kann ich ein intaktes, dem natürlichen gesunden Zustand möglichst nahekommendes Gelenk wiederherstellen. Des Weiteren werden deformierte Gelenksachsen, wie sie beim O-Bein oder X-Bein vorkommen, bei der Operation des Kniegelenks ebenfalls korrigiert, sodass der operierte Patient nach der OP wieder „gerade Beine“ hat.

Die Knieoperation erfolgt über einen sogenannten minimalinvasiven Zugang um das Weichteilgewebe bestmöglich zu schonen. Es werden ausschließlich Implantate verwendet, die sich in Studien ausgezeichnet haben und mit besonderer langlebig zu rechnen ist. Auf Wunsch kommen auch individualisierte Schnittblöcke oder maßgeschneiderte Implantate für das Kniegelenk zum Einsatz, die nach genauer radiologischer Vermessung spezialangefertigt werden. Durch meine schonende Operationstechnik werden die Beschwerden nach der Knieoperation möglichst geringgehalten, um eine schnelle Remobilisation zu erreichen. Es werden durch diese schonende Operation am Knie keine Drainagen mehr verwendet und die Haut wird mit einem Spezialkleber verklebt, sodass keine Nahtentfernung notwendig ist. Ab dem 3. postoperativen Tag kann man im Sanatorium bereits ohne Stützkrücken im Zimmer gehen, nach der Entlassung benötigt man zu Hause keine Gehhilfe, sondern kann sich frei bewegen. Man sollte aber zur Sicherheit außer Haus bis zu 3 Wochen postoperativ Krücken oder Gehstöcke/Walking Stöcke verwenden (schlechte Koordination des Gangbildes nach Operationen).

 

Hemischlitten oder Teilgelenksersatz des Kniegelenkes

In sehr seltenen und streng zu stellenden Indikationen, wenn nur das innere oder äußere sogenannte Kompartment des Kniegelenkes beschädigt ist und die sonstigen Knorpelüberzüge und Bandstrukturen unversehrt sind, kann ein sogenannter Hemischlitten implantiert werden. Es handelt sich dabei um einen kleinen Oberflächenersatz eines arthrotischen Teilbereiches des Kniegelenkes. Diese Technik ist in den letzten Jahren auf Grund der verbesserten Biomechanik und Beweglichkeit der Gelenke und kürzeren postoperativen Rehabilitationsphase immer verlässlicher und sicherer geworden.

Informationen zum Ablauf einer Operation finden Sie hier.